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Berufsaussichten

Bei der Gesellschaft für Informatik e.V. geht man davon aus, dass sich die Beherrschung von Informatikmethoden und -werkzeugen zur vierten Kulturtechnik neben Schreiben, Lesen und Rechnen entwickeln wird. Diese Einschätzung spiegelt sich in der Vielgestaltigkeit der Berufsfelder und in den konstant hervorragenden Chancen von Informatikerinnen und Informatikern auf dem Arbeitsmarkt wieder. Dass die Zeitschrift c't Informatikern zudem überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten bescheinigt und zu dem Schluss kommt, dass sich die meisten IT-Fachkräfte unabhängig von hohen Gehältern in ihrem Beruf wohl fühlen, lässt einen optimistischen Blick in die Zukunft zu.


Gut ausgebildeten Informatikern eröffnen sich ausgezeichnete berufliche Perspektiven in vielfältigen Arbeitsbereichen: Forschung und Entwicklung in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten, Dozententätigkeit, Software-Entwicklung und Programmierung, Projekt-Management, Datenbank-Management, System- und Netzwerkadministration, Datenschutz, IT-Beratung, Unternehmensberatung, Vertriebsmitarbeit, Anwendungsbetreuung, Marketing, Marktforschung, Controlling oder Informationsrecherche – die Liste ließe sich deutlich verlängern.


Arbeiten in IT-Berufen bzw. überall dort, wo Methoden und Lösungen aus dem Bereich der Informatik gebraucht werden, ist etwas für Menschen mit Sinn für Teamarbeit. Denn so vielfältig wie die Arbeitsbereiche sind die sozialen Kontakte von Informatikern bei der gemeinsamen Analyse von Problemen und der Suche nach Lösungsstrategien. Neben Erfahrung, Phantasie und Intuition ist die Fähigkeit zur Kommunikation daher von zentraler Bedeutung. Und die Lust auf lebenslanges Lernen: Wegen des Umgangs mit immer neuen Techniken, Verfahren und Werkzeugen sind Informatiker auf ständige Weiterbildung angewiesen. Dieser Prozess ist Teil ihres Berufs und gehört – so die Gesellschaft für Informatik – zu den strategischen Aufgaben eines jeden Unternehmens in der Branche.

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