Institut für Informatik - Universität Freiburg
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Was ist das ERASMUS-Programm der EU ?


Am 15.6.1987 wurde das ERASMUS-Programm vom Rat der Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Benannt wurde es nach dem bedeutenden Humanisten Erasmus von Rotterdam. Ziele des Programmes waren und sind es, die Mobilität der Studierenden und Lehrenden zu erhöhen, der fortschreitenden Einigung Europas Rechnung zu tragen und durch persönliche Kontakte die Programmteilnehmer, die Universitäten und letztlich die einzelnen Länder einander näher zu bringen.

2006 ist die Generation des EU-Bildungsprogramms SOKRATES zu Ende gegangen. Der Programmname SOKRATES wird künftig entfallen. Das neue Bildungsdachprogramm „Lebenslanges Lernen (LLP)“ enthält die Teilprogramme Comenius (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO (Berufsbildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung).

Damit möglichst viele Studenten bei begrenzten finanziellen Mitteln teilnehmen können, sollen die EU-Stipendien nur den Mehraufwand des Auslandsaufenthaltes abdecken.

Als konkrete Leistungen für Studierende werden Auslandsaufenthalte von drei Monaten bis zu einem Studienjahr im Rahmen vereinbarter Kooperationen ermöglicht. Zuständig für die Auswahl der Teilnehmer ist die Heimathochschule. Studiengebühren im Ausland werden nicht erhoben. Im Ausland erbrachte Studienleistungen werden grundsätzlich in vereinbartem Umfang anerkannt bzw. angerechnet. Zum Ausgleich der Mehrkosten des Auslandsstudiums wird ein Stipendium und ein begrenzter Zuschuß für einen Sprachkurs im Gastland gewährt. Die Gasthochschule hilft bei der Wohnungssuche und sorgt für die soziale und fachliche Betreuung der Teilnehmer.