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Erfolgreicher Neuantrag: Exzellenzcluster BrainLinks - BrainTools

Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats (WR) haben sich entschlossen, ein neues Exzellenzcluster der Universität Freiburg in die nächste Runde aufzunehmen. Bis zum 01. September 2011 wird sie nun ihre Vollanträge zur Förderung stellen. Außerdem werden sich auch die drei bereits erfolgreichen Freiburger Exzellenzprojekte der ersten Runde um eine erneute Förderung bewerben: das Exzellenzcluster Centre für Biological Signalling Studies (BIOSS), die Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin (SGBM) und das Zukunftskonzept Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS).

Der erfolgreiche neue Antrag der Universität Freiburg:

Exzellenzcluster BrainLinks - BrainTools

 

Der Einsatz technischer Werkzeuge hat sich bei der Untersuchung der Gehirnfunktion und bei der Behandlung von Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie oder den Folgen von Schlaganfällen als äußerst hilfreich erwiesen. Das Ziel des Exzellenzclusters ist die Entwicklung flexibler, zugleich stabiler und sich intuitiv anpassender Gehirn-Computer-Schnittstellen.  Die Herausforderung liegt dabei in der Kombination technischer Elemente mit einem biologischen System.

Im Gegensatz zu einem Roboter an einem Fließband, der computergesteuert Tag für Tag identische,  vorprogrammierte Bewegungsabläufe durchführt,  muss ein technisches System, welches mit dem Gehirn kommuniziert und Signale verarbeitet, interpretiert und aussendet eine Vielzahl verschiedener Aufgabenstellungen und Anforderungen bewältigen. Diese können sich situativ ändern.

Welches Signal ist für welche Bewegung oder Aktion zuständig? Wie geht das technische System damit um, dass Signale stärker oder schwächer sind oder sich täglich ändern. Ist der Patient müde, kann er sich schlechter konzentrieren oder ist der Heilungsprozess vorangeschritten, hat er Neues hinzugelernt? Ständig wechselnde Signale und Bedingungen und eine Vielzahl von Informationen, auf die das technische System, die Gehirn-Computer-Schnittstelle, autonom reagieren muss.

Im Fokus der Initiative BrainLinks – BrainTools stehen zwei Anwendungsbereiche:

Die Prothetische Gliedmaßen mit neuronaler Kontrolle (LiNC) erlauben die Steuerung externer Geräte mittels neurotechnischer Prothesen, beispielsweise prothetischer Gliedmaßen oder Kommunikationshilfen für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten.

Die intelligenten energie-autonomen Mikroknoten (SEAM) ermöglichen die Steuerung und Kontrolle interner Schnittstellen wie neurotechnischer Implantate für die Epilepsiebehandlung.

Damit verbinden sich in bisher einmaliger Form die Wissenschaftsgebiete Biologie, Mikrosystemtechnik, Informatik und Medizin. Die Akteure verfolgen das langfristige Ziel, das größte Forschungs- und Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Neurotechnologie in Deutschland und eines der größten europaweit zu etablieren.

Mehr Informationen finden Sie in Kürze unter: www.brainlinks.uni-freiburg.de

Zur Pressemeldung der Universität Freiburg geht es hier.

 

Kontakt:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Technische Fakultät

Institut für Informatik
Sprecher Exzellenzclusterinitiative BrainLinks – BrainTools
Prof. Dr. Wolfram Burgard
Tel: 0761/203-8026
E-Mail: burgard@informatik.uni-freiburg.de
www.informatik.uni-freiburg.de


Referentin PR/Marketing
Natascha Thoma-Widmann
Tel.: 0761/203-8056
E-Mail: thoma-widmann@tf.uni-freiburg.de
www.tf.uni-freiburg.de

 

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